Die 1976 angekündigte und im darauffolgenden Jahr auf den Markt gebrachte KZ750 war die erste Kawasaki, die mit Scheibenbremsen vorne und hinten angeboten wurde, und hätte sich gut verkaufen müssen, um alle anderen japanischen 750er dieser Zeit zu unterbieten. Das Problem war jedoch eines, das Kawasaki selbst geschaffen hatte, nämlich die überlegene KZ650 oder die viel schnellere KZ900! Die KZ650 war deutlich leichter und verschenkte kaum Leistung, und die KZ900 war nur geringfügig schwerer, hatte aber einen klaren Leistungsvorteil, so dass die KZ750 unangenehm zwischen diesen beiden klassenbestimmenden Motorrädern saß. Hätte es diese beiden Modelle nicht gegeben, wäre die KZ750 ein voller Erfolg gewesen, denn sie war zwar gut gebaut, hatte ein gutes Handling und eine gute Leistung, aber für die meisten Kawasaki-Enthusiasten war sie weder "Fish nor Foul"!