In einer Zeit, in der Trial-Maschinen nur wettbewerbsfähig waren, wenn sie a) spanisch und b) Zweitakter waren, ging Honda mit der 1973 auf den Markt gebrachten TL125 ein echtes Wagnis ein! Basierend auf dem CB125S 5-Gang-Motor mit obenliegender Nockenwelle war der einzige Vorteil dieser Honda gegenüber der spanischen Konkurrenz ein wirklich erschwinglicher Kaufpreis, dank Hondas Zugang zu ihrem eigenen, schier unerschöpflichen "Teilelager"! Der Motor wurde auf nur *8,0 PS bei 8000 Umdrehungen pro Minute neu abgestimmt, die Getriebeübersetzungen wurden so geändert, dass drei Gänge sehr niedrig und die oberen beiden viel höher lagen. Die geringe Leistung war das eigentliche Problem dieser ansonsten herrlich leichten Maschine, die mit Licht 92 kg wiegt. Nur sehr leichte Fahrer konnten dieses Motorrad konkurrenzfähig machen, besonders an langen, steilen Anstiegen. Die TL250, die von den Werksfahrern Eddie Lejurne und Nigel Birkett entwickelt wurde, löste die meisten Leistungsprobleme der TL125, aber die größere Maschine hatte nie ganz den Charme der kleineren Maschine, was sich heute in den klassischen Werten widerspiegelt * Frühe Prototypen hatten die gleichen 12 PS wie die ursprüngliche Cb125S, aber die "hakelige" Natur der Leistungsentfaltung dieser Maschine führte zu einer Umstellung auf eine flexiblere Leistungsentfaltung.