Die CB450 war das erste Serienmotorrad mit doppelter obenliegender Nockenwelle, das 1965 in Japan auf den Markt kam und heute allgemein als "The Black Bomber" bekannt ist. Die Torsionsventilfedern und die C.V.-Vergaser waren damals fortschrittlich, und man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie die europäischen Hersteller zu Tode erschreckten! Die Briten waren sogar so besorgt, dass sie versuchten, die Maschine bei der Isle Of Man TT zu stoppen. Sie scheiterten und die Maschine gewann! 43 PS bei 8500 U/min waren einfach zu viel für die britischen 500er Velocette Thruxton und 500er Triumph Twins. Tatsächlich war es ein anderer japanischer Zweitakter, die Suzuki Cobra, die den Black Bomber bedrohen sollte. Das Modell wurde in den frühen 1970er Jahren weiterentwickelt und gipfelte in der K7 mit Scheibenbremsen und einem Design, das dem der CB750 Four ähnelte. Die Einführung der CB-Vierzylinder erstickte die Verkäufe der CB450 im Keim, denn obwohl sie technisch fortschrittlicher war, war der Wunsch der Öffentlichkeit nach mehrzylindrigen Sportmaschinen unstillbar. Die späteren CB450 Night Hawks und ihre Weiterentwicklungen waren für einen anderen Markt konzipiert, aber dennoch gut gemacht und kompetent, aber die Motorradwelt hatte sich verändert und bewegte sich auf die Ära der "Sportmotorräder" zu, die von der Kawasaki GPZ und der bahnbrechenden Fire Blade eingeleitet wurde, so dass die Zwillinge mit mittlerem Hubraum nur noch als Pendler-, Versand- und Fahrschulmaschinen verkauft wurden.